09. August 2016 von Peter Hofmann

für den Umgang mit technisch-wenig-versierten Textlieferanten, die das fünfte Word-Dokument mit ein »paar Änderungen« aber ohne Änderungsaufzeichnungen schicken, hat sich ein Vergleich der Texte im gratis Online-Tool diffchecker.com bewährt.
In der Übersicht sieht man recht schnell in welchen Absätzen es zu »ein paar« Änderungen gekommen ist und welche Teile unverändert stehen bleiben dürfen.

diffchecker

11. Oktober 2015 von Peter Hofmann

Die typografische Wahlkabine für die Wienwahl 2015. Bei der Auswahl der Plakate habe ich mich auf demokratischste aller Plakatwerbungen – das A0/A1-Wahlplakat – beschränkt. Die Plakate sind mir in den Bezirken 16, 8, 7, 3 und 1 begegnet, es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Sujets stammen teilweise aus unterschiedlichen Plakatwellen.

SPÖ: Arial, Neue Helvetica

SPÖ AusbildungSPÖ Gspür

Flächiges Rot mit weißer Schrift charakterisiert die Plakate der Regierungspartei. Der Arial Black Italic gesetzte Slogan soll Dynamik vermitteln, sonst setzt man auf die Neue Helvetica.
Das G’spür für Wien beinhaltet kein solches für Typografie, wie man am Akzent anstatt eines Apostrophen erkennen kann. Zumindest sind sie in ihrer mikrotypografischen Unwissenheit konsequent – oder wie Michael Häupl sagen würde: »Da bleib’/´ i stur«.

ÖVP: FF Zwo

ÖVP-BalkenÖVP-Jur

Zu lange, in zu kleinen, zu weit laufenden Versalien gesetzte, durch schwarze Zeilenlinien zerstückelte, Schlagsätze zeugen von perfekten Plakaten für die Zielgruppe Im-Stau-stehende-Autofahrer. Andere VerkehrteilnehmerInnen dürften sich kaum die Zeit nehmen, die Plakate genauer zu betrachten.
Auf den Personen-Plakaten ist die Situation ein weniger besser. Hier funktioniert der Schwarz auf Gelb-Balken. Die Schlagsätze sind tendenziell eher zu lang.
Die Schrift: FF Zwo. Gute Schriften machen keine gute Typografie.

FPÖ: Neue Helvetica

FPÖ-Hilfe

Die FPÖ setzt die gelungene Kombination aus Corel-Draw und MS-Word-Optik auch in diesem Wahlkampf fort. Der Slogan (Neue Helvetica compressed), wird neuerdings von einer umzäunten Subline (Neue Helvetica medium) begleitet. Ein besonderes Meisterwerk: das FPÖ-Österreich-Wien-Logo. Zumindest bei Strache-Portraits dürfte das FPÖ-Grafikteam doch noch die wunderbare Welt der Farbprofile entdeckt haben. Straches Hauttöne erinnern nicht mehr an schlimmen Sonnenbrand.

Grüne: Gotham Narrow Ultra

Grüne-Öffi

Die Grünen setzen auch in diesem Wahlkampf auf die Gotham von H&Co. Grafisch ident mit den Plakaten der letzten Jahre.

Neos: Veneer Italic

Neos VeränderungNeos-Seife

Typografische Aussage der Neos: kleinrevolutionäre Underdogs mit einem Hauch Sternenstaub.
Die »Veneer« ist eine gute Bekannte wenn es darum geht den Look von Plakatsatz zu imitieren. Die Slogan sind kurz, die Silbentrennung teilweise irritierend.

31. August 2015 von Peter Hofmann

The Legend of the whale

The Legend of the Veil

22. Juli 2015 von Peter Hofmann

Um mehrere Indesign-Dokumente mit Absatzformaten, Musterseiten etc. synchron zu halten, ist Indesigns Buchfunktion hilfreich (Datei -> Neu -> Buch; der Rest ist eher selbsterklärend) nutzen.

Blöd nur, dass sich Dokumentvorlagen (.indt) nicht in ein Buch einfügen lassen. Gut, dass sich eine Vorlage von einem Dokument nur durch ein »t« unterscheidet.
Die .indt-Vorlage im Finder/Explorer auf .indd umbenennen, zum Buch hinzufügen, synchronisieren, fertig.
Das Umbenennen funktioniert dankenswerterweise auch in die andere Richtung.

30. Juni 2015 von Peter Hofmann

Bekleidungsvorschriften im Job – Illustration für das Tuday-Magazin

Der Kampf gegen Bekleidungsvorschriften im Job.